Kevelaer-Wallfahrt am 08.09.2019 aus drei Perspektiven

2019 Kevelaer 02 (H. Hoffacker) (c) H. Hoffacker
2019 Kevelaer 02 (H. Hoffacker)
Di 24. Sep 2019
Dagmar Pardon-Neuenhaus, Christine Faymonville, Bettina Wilder

Die Radpilger:
Auf einer Wallfahrt haben alle ein Ziel, gleichgültig ob man zu Fuß, per Fahrrad, im Bus oder mit dem Pkw anreist: Kevelaer. Und trotzdem hat jeder, der am Ende pünktlich um 12.15 Uhr in der Messe sein will, einen ganz eigenen Grund für den Besuch dieses Wallfahrtorts. Für einige ist es eine Auszeit, ein „seelisches Auftanken“, andere pflegen einen alten Brauch oder freuen sich auf ein Wiedersehen mit schönen Erinnerungen, für manche ist diese jährliche Wallfahrt Selbstverpflichtung oder Pflichtaufgabe. Die Radpilger sagen jedenfalls Danke für die PKW-Begleitung mit Kaffee- und Kuchenspenden an Bord und für die kostenlose Gestellung des Anhängers von Firma Schnitzler. Dadurch können in diesem Jahr 59,00 Euro dem Kinder- und Jugendchor der Pfarrei gespendet werden. Die Radpilger sagen auch Dank für die Texthefte mit Weg-Gedanken voller Vertrauen bei allen Nöten. Gemeinsame Stärkung, die auch mahnt, das eigene Ziel im Alltag nicht aus den Augen zu verlieren und sich nicht mit zu viel Ballast zu verzetteln.

Dagmar Pardon-Neuenhaus

 

Die Fußpilger:
Wie jedes Jahr fand die Fußwallfahrt der Pfarrei unter der Leitung der St. Matthias-Bruderschaft Neuwerk statt. Gegen 4.45 Uhr trafen sich 26 Fußpilger am Matthias-Bildstock in Bettrath. Nach einem Gebet zur Einstimmung fuhr sie ein Bus zunächst nach Wankum. Ein erstes Rosenkranzgebet führte die Pilger sicher durch die Dunkelheit Richtung Kevelaer. Gebete und Texte zur Gottesmutter Maria begleiteten sie. Zur ersten Pause wurden die Pilger vom Begleitteam mit Kaffee und Getränken empfangen. Eine größere Pause legten sie wie jedes Jahr bei der Familie Molderings in Geldern ein. Bei mitgebrachtem Kaffee und Kuchen sammelten sie Kraft für die letzte Wegstrecke, die sie zur Klosterkirche (früher Clemens-Schwestern) führte. Dort wurde die Heilige Messe gemeinsam mit allen Neuwerker Pilgern gefeiert. Zum Kreuzweg trafen sich die Pilger gegen 13.30 Uhr. Ralf Hermanns, Angelika Kanters und Wolfgang Schilken gestalteten einen bewegenden Kreuzweg. Gegen 17.00 Uhr brachte der Bus die Pilger wieder zurück nach Neuwerk.

Christine Faymonville

 

Die Messdiener:
Recht spontan ergab es sich, dass vier MessdienerInnen aus Neuwerk beim Wallfahrtsgottesdienst in Kevelaer dienen wollten. Somit fuhr der „Messdiener-Express“ mit 4 fröhlichen Messdienern nach Kevelaer. Dort angekommen, begrüßte uns Messdiener Michael aus Uedding, der mit seiner Familie angereist war. Hinter dem Altar bot sich ein seltenes Bild: Alle Plätze waren belegt! Daher bedankte sich unser gut gelaunter Pfarrer Biste zum Ende des Wallfahrtsgottesdienstes für die noch nie da gewesene Messdienerschar. Anschließend spazierten wir zum Pfarrfest in St. Antonius, wo nach einem guten Mittagsmahl alle angebotenen Spiele ausprobiert wurden: Armbrustschießen, Kisten-Achterbahn, Entenangeln, Dosenwerfen, Brettnageln etc., die von den Jugendlichen der Pfarre (Kinderchor, Messdienerschaft etc. ) durchgeführt wurden … es war ein buntes, lustiges Treiben!
Aus dem und für das Messdienerteam „Messdiener-Express“-Fahrerin Bettina Wilder

2019 Kevelaer

Di 24. Sep 2019
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