Toelstede, Markus (c) H. Brouwers

Neu im Pastoralteam – Gemeindereferent Markus Toelstede

Toelstede, Markus
Datum:
Do. 9. Sep. 2021
Von:
Markus Toelstede, Gemeinderefernt

In einer Zeit mit vielen Herausforderungen freue ich mich, dass ich als neuer Gemeindereferent hier in der Pfarrei Maria von den Aposteln in Bettrath, Neuwerk und Uedding sein darf. Nach der Beauftragung durch unseren Bischof Helmut Dieser, bin ich seit dem 30.08. der Neue in Ihrer Pfarrei. Zuvor habe ich mich in der GdG Willich als Gemeindeassistent und in meinem Studium der Religionspädagogik auf diesen Auftrag vorbereitet. In den ersten Wochen durfte ich bereits einzelne Mitglieder der Gemeinden kennenlernen und ich freue auf die vielen Begegnungen, die in Zukunft möglich sind.

Die große Aufgabe als hauptamtlicher pastoraler Mitarbeiter sehe ich in der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Menschen hier in Bettrath, Neuwerk und Uedding. Ich wünsche mir, dass wir eine Kultur eines pastoralen Miteinanders pflegen können und so unseren Glauben leben und bezeugen. In dieser Pfarrei wird das Prinzip „Verantwortung teilen“ bereits groß geschrieben und zu diesem Weg möchte ich in meinem Dienst gerne meinen Beitrag leisten.

Uns ist als Kirche aber auch eine gemeinsame Sorge für Schöpfung und Gesellschaft gegeben. Die Frage nach gutem Leben für alle darf von uns als Gemeinde nicht unbeantwortet bleiben. Sie zeigt sich in den großen gesellschaftlichen Gerechtigkeitsthemen. Umweltschutz, Klimagerechtigkeit, Generationenverträge.. eben viele Themen, die keiner alleine bewältigen kann, aber zu denen wir individuell und auch als Gemeinde eine Haltung brauchen. Gerne möchte ich mich auch hier mit Ihnen auf den Weg machen.

Gemeinde nach innen und außen, darauf freue ich mich als Teil der Pfarrei Maria von den Aposteln und muss gestehen, dass mir unsere Patronin "Maria von den Aposteln" bis vor wenigen Wochen unbekannt war. Therese von Wüllenweber (später Maria von den Aposteln) lebte als junge Frau mit den Herausforderungen des 19. Jahrhunderts. Dabei hatte sie quasi zwei Herzen in ihrer Brust, ein Herz für die Menschen und ein Herz für Gott. Sie musste lange nach Wegen suchen, wie sie diese beiden Herzen, in ihrer Welt, in Einklang bringen konnte. Genau damit kann sie für uns ein Vorbild sein, denn wir werden in manchen Fällen auch keine einfachen Wege finden, aber wir dürfen uns gemeinsam auf den Weg machen. Auf den Weg durch die vielen Herausforderungen unserer Zeit.

 

Dies ist damit auch eine Einladung an Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit mir und untereinander ins Gespräch zu kommen.