"Zum Sonntag" stellt das aktuelle Tagesevangelium mit einem zum Nachdenken anregenden Text vor.
Donnerstag, 4.6.2026 - Fronleichnam - A
In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge:
51Ich bin das lebendige Brot,
das vom Himmel herabgekommen ist.
Wer von diesem Brot isst,
wird in Ewigkeit leben.
Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch
für das Leben der Welt.
52Da stritten sich die Juden
und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
53Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch:
Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst
und sein Blut nicht trinkt,
habt ihr das Leben nicht in euch.
54Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,
hat das ewige Leben
und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag.
55Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise
und mein Blut ist wahrhaft ein Trank.
56Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt,
der bleibt in mir
und ich bleibe in ihm.
57Wie mich der lebendige Vater gesandt hat
und wie ich durch den Vater lebe,
so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
58Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.
Es ist nicht wie das Brot, das die Väter gegessen haben,
sie sind gestorben.
Wer aber dieses Brot isst,
wird leben in Ewigkeit.
(aus: https://www.erzabtei-beuron.de/schott)
Wenn aus dem Samen die Ähre wächst
und am Weinstock die Trauben reifen,
hat ER selber die Hand im Spiel.
Die erste Verwandlung.
Aus den Körnern wird Brot gebacken
und aus den Trauben Wein gekeltert.
Menschenhand verbunden mit Gottes Kraft.
Die zweite Verwandlung.
Wenn aus dem Brot Leib Christi wird
und sein Blut aus dem Wein im Kelch,
weil jemand wieder die Worte spricht wie einst beim Letzten Abendmahl,
geschieht die dritte Verwandlung.
Versammelt zum heiligen Mahl,
empfangen wir IHN selbst als Speise
um eins zu werden mit ihm, Seele und Herz und Leib.
Die vierte Verwandlung.
Und als neue Menschen in seinem Geist
sind wir gesendet, die Welt zu verändern.
Das ist die fünfte Verwandlung.
Die Schwerste von allen. Aber die Wichtigste.
Joe Übelmesser SJ
(aus: Botschaft heute, Aachen 2026)