Rastplatz (Martin Manigatterer, pfarrbriefservice.de) (c) M. Manigatterer in: Pfarrbriefservice.de

Impuls zum Sonntag

Rastplatz (Martin Manigatterer, pfarrbriefservice.de)
Datum:
Sa. 7. Feb. 2026
Von:
Harald Brouwers, Pastoralreferent

"Zum Sonntag" stellt das aktuelle Tagesevangelium mit einem zum Nachdenken anregenden Text vor. 

Sonntag, 8.2.2026 - 5. Sonntag im Jahreskreis - A

 

Evangelium Mt 5, 13-16

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
13Ihr seid das Salz der Erde.
Wenn das Salz seinen Geschmack verliert,
womit kann man es wieder salzig machen?
Es taugt zu nichts mehr,
außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden.
14Ihr seid das Licht der Welt.
Eine Stadt, die auf einem Berg liegt,
kann nicht verborgen bleiben.
15Man zündet auch nicht eine Leuchte an
und stellt sie unter den Scheffel,
sondern auf den Leuchter;
dann leuchtet sie allen im Haus.
16So soll euer Licht vor den Menschen leuchten,
damit sie eure guten Taten sehen
und euren Vater im Himmel preisen.

(aus: https://www.erzabtei-beuron.de/schott

 

Würzen, nicht versalzen

Jesus stellt nicht vor die Alternative, entweder die ganze Welt zu verän-dern oder aber gar nichts zu tun. Er ermutigt vielmehr dazu, unsere be-scheidene Kraft ernst zu nehmen und sie nicht verzagt zu verstecken. Wenn wir echt sind, dann sind wir weder verkrampfte Besserwisser noch illusionsschwangere Weltverbesserer, aber Salz für die Welt, Stadt auf dem Berg und ein Licht in Dunkelheiten.

Dr. Albert Altenähr OSB, verstorbener Abt der Benediktinerabtei Kornelimünster, zitiert aus der „Kirchenzeitung für das Bistum Aachen“.

(aus: Botschaft heute, Aachen 2025)