"Zum Sonntag" stellt das aktuelle Tagesevangelium mit einem zum Nachdenken anregenden Text vor.
Sonntag, 1.3.2026 - 2. Fastensonntag - A
In jener Zeit
1nahm Jesus Petrus, Jakobus
und dessen Bruder Johannes beiseite
und führte sie auf einen hohen Berg.
2Und er wurde vor ihnen verwandelt;
sein Gesicht leuchtete wie die Sonne
und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
3Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elíja
und redeten mit Jesus.
4Und Petrus antwortete und sagte zu Jesus:
Herr, es ist gut, dass wir hier sind.
Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen,
eine für dich, eine für Mose und eine für Elíja.
5Noch während er redete,
siehe, eine leuchtende Wolke überschattete sie
und siehe, eine Stimme erscholl aus der Wolke:
Dieser ist mein geliebter Sohn,
an dem ich Wohlgefallen gefunden habe;
auf ihn sollt ihr hören.
6Als die Jünger das hörten,
warfen sie sich mit dem Gesicht zu Boden
und fürchteten sich sehr.
7Da trat Jesus zu ihnen,
fasste sie an
und sagte: Steht auf und fürchtet euch nicht!
8Und als sie aufblickten,
sahen sie niemanden außer Jesus allein.
9Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus:
Erzählt niemandem von dem, was ihr gesehen habt,
bis der Menschensohn von den Toten auferweckt ist!
(aus: https://www.erzabtei-beuron.de/schott
Wie die Apostel begreifen wir von der Wirklichkeit unserer eigenen Verklä-rung oft wenig. Unser Vertrauen bleibt bruchstückhaft, unser Glaube arm. Und dennoch, wenn wir auf das Licht Gottes schauen, wenn wir einfach auf die Stimme Gottes hören, würden wir sie vielleicht besser verstehen. Der Heilige Geist könnte stärke wirken, und – wer weiß? – er wird es vermögen, uns gar zu überraschen.
Frère Alois, Biblische Besinnung über Lukas 9,28-36 in: ACK in Deutschland und ÖC(Hg.), Das Licht Christi scheint auf alle. Materialheft für Gemeinden und ökumenische Initiativen, Frankfurt a.M. 2006, S. 96.
(aus: Botschaft heute, Aachen 2026)